Die Wikinger in Grönland                                                                         

Wer war Leif Eriksson? Wie der Name schon sagte "Eriksson", was in der Sprache der Wikinger soviel bedeutet wie: "Der Sohn des Erik". Nicht irgend eines Eriks, nein. Er war der Sohn von Erik dem Roten. Tja, und der hatte den Namen wohl wegen seiner roten Haare.                                                                                                              

Jedenfalls, Erik ist ein Wikinger so wie wir uns den vorstellen. Zuerst flog er im hohen Bogen aus Dänemark, weil er da Streit hatte, flüchtete nach Island, aber da flog er natürlich auch im hohen Bogen raus. Richtig, weil er auch da einen handfesten Streit hatte. Für 3 Jahre verbannten ihn die Isländer.                                                                  

 

Erik machte sich im Jahre 970 n.Chr. mit den Seinen auf, ein sagenhaftes Land Gunbjörn-Schären irgendwo im Westen zu entdecken. Er kam nach Grönland. Man konnte zu der Zeit da noch siedeln. Für Wikingerverhältnisse war die dortige Kälte offenbar erträglich. Erik kehrte nach Island zurück und konnte ein paar Mannen davon überzeugen, mit ihm nach Grönland zu fahren, wo er dann zu ihrem König wurde.                                                                                                            

Doch das Klima schien irgendwann dann doch zu rau zu werden. Jedenfalls Grönland wurde wahrscheinlich um 1350 n.Chr. von den Wikingern verlassen.

Auch Amerika konnte nicht gehalten werden. Die Indianer, von den Wikinger als Skaeklinge (Schwächlinge) belächelt und sagen wir mal auch gepiesackt, waren anscheinend doch etwas stärker als angenommen. Noch gelegentlich wurde Holz für Grünland aus Amerika besorgt.                                                                                           

Auf Grönland stehen noch die Mauern einer alten Kirche, was zeigt, am Ende waren diese Wikinger Christen geworden.

Erik der Rote