Unser Weg führte uns, zum für uns letzten Spectaculum in diesem Jahr, nach Weil am Rhein. Wettertechnisch war ein sehr warmer und sonniger Tag angesagt, der sich glücklicherweise immer wieder auch leicht wolkig zeigte. Die angekündigten leichten Regenschauer in den frühen Abendstunden blieben letztlich aus, dennoch war der gesamte Tag im Schnitt etwas kühler als die vergangenen. Bereits vor Marktöffnung merkte man die Spannung an den Eingängen und natürlich die Vorfreude auf den Markt in Weil am Rhein. Pünktlich startete das Spectaculum und die Besucher bevölkerten das Gelände, das in diesem Jahr nicht mehr aufgeteilt war.
Die großen Bands der Szene spielten ab den Nachmittagsstunden auf der Festival-Bühne, die in diesem Jahr für alle Besucher zugänglich war und durchaus ein höheres Eintrittsgeld rechtfertigte. Ja, es waren einige große Namen für den Samstag angekündigt. So standen auf der Festival-Bühne „Tanzwut“, „Subway to Sally“ und „Versengold“. Aber auch auf den anderen Bühnen wurde reichlich Musik geboten. Hier verwöhnten „Tir Saor“, „KingsPipers“, „Saor Patrol“, „Harmony Glen“, „Kupfergold“ und „Mythemia“ die Marktbesucher. Außerdem gab es seit Jahren wieder einmal ein großes Ritterturnier, das Groß und Klein gleichermaßen begeisterte.
Hier war wirklich für jeden etwas geboten. Auch wir freuten uns natürlich darauf, viele liebgewonnene Freunde und Bekannte wiederzusehen, über den Markt zu schlendern und so manches schöne Gespräch zu führen. Lange verweilten wir bei der Show von „Nebenbeisorgenfrei“, die mit ihrer Seifenblasenshow selbst unser Enkelchen zum Staunen brachte. Es war für uns ein traumhafter Samstag in Weil am Rhein – voller Spaß, voller toller Musik und das bis spät in die Nacht hinein. Es blieb auch genügend Zeit, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und bei Gesprächen entspannt Platz zu nehmen. So verging für uns ein wundervoller Tag beim MPS Weil am Rhein wie im Fluge. Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt jedoch: Betrachtet man das Konzept mit dem nun einheitlichen Gelände über den Tag hinweg, hatten wir den Eindruck, dass es nicht ganz so erfolgreich angenommen wurde wie im letzten Jahr mit den zwei Arealen.