06. Dezember 2025 - Battle Beast "European Tour" live im Z7

2025 stand ganz im Zeichen von Battle Beast: Das neue Album war endlich draußen, die großen Sommerfestivals lagen erfolgreich hinter der Band, und zum Jahresende rollte und rollt die „European Tour 2025“ quer durch Europa. Für ihren Halt in der Konzertfabrik Z7 herrschte wie immer diese besondere Mischung aus Vorfreude, Nähe und metallischer Erwartungsspannung. Schon beim Betreten der Halle war klar, dass der Abend ein kraftvolles Statement aus Melodie, Energie und purer Spielfreude werden würde und die Konzertfabrik war bis auf den letzten Platz Ausverkauf.

Majestica eröffneten den Abend mit einem druckvollen, melodischen und sympathisch direkten Set. Die Schweden wirkten, als würden sie jede Sekunde auf der Bühne auskosten: schnelle Gitarren, epische Chöre, kraftvolle Vocals – typisch Majestica eben. Songs vom aktuellen Album „Power Train“ sorgten sofort für Bewegung vor der Bühne, und Tommy Johansson führte mit seiner ansteckenden Spielfreude durch ein viel zu kurzes, aber extrem lebendiges Opening. Majestica rissen das Publikum mit und steigerten die Vorfreude auf das, was noch kommen sollte.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat Dominum die Bühne – und die Atmosphäre kippte schlagartig in Richtung düster, theatralisch und herrlich überzeichnet. Mit ihrem Zombie-Metal, den markanten Rhythmen und dem leicht morbiden Humor ihres Frontmanns Dr. Dead präsentierten sie eine Show, die visuell wie musikalisch sofort hängen blieb. Die energiegeladenen Hymnen ihres Albums „The Dead Don’t Die“ funktionierten im Z7 hervorragend und die Mischung aus Härte, Melodie und Horror-Ästhetik brachte die Halle ordentlich in Wallung. Dominum nutzten ihre Zeit perfekt aus und setzten ein starkes Statement zwischen Opener und Headliner. Die Fans feierten Dominum vom ersten bis zum letzten Ton ihres Sets.

Als dann die Lichter erneut erloschen und Battle Beast die Bühne enterten, verwandelte sich das Z7 in ein einziges Power-Metal-Fest. Noora Louhimo trat mit neuer Bühnenoptik, gewohnt starker Präsenz und dieser unverwechselbaren Stimme auf, die live jedes Mal aufs Neue überwältigt. Die Band servierte einen druckvollen Mix aus alten Hymnen, brandneuen Songs und typischer Battle-Beast-Energie. Das Bühnenbild wirkte mächtig, die Lichtshow war perfekt abgestimmt und das Publikum feierte jeden Hit mit absolut bester Energie. Am Ende des Abends stand das, was Battle Beast im Kern ausmacht: eine Band in Höchstform, ein Publikum in Feierlaune und ein Tourstopp im Z7, der wieder einmal gezeigt hat, warum diese Halle einer der wichtigsten Hotspots der Szene ist.

Majestica

Dominum

Battle Beast