19. Dezember 2025 - live/wire "CVR/UP" in der Konzertfabrik Z7

Wenn im Z7 die Motoren aufheulten, ist klar: Die High-Voltage-Zeit hatte wieder begonnen. Unter dem diesjährigen Motto CVR/UP brachten live/wire ihre zweitägige AC/DC-Tribute-Show zu Weihnachten zurück nach Pratteln – für uns allerdings nur am Freitagabend, da der Samstag bereits anderweitig verplant war. Die Konzertfabrik präsentierte sich schon früh gut gefüllt, die Vorfreude lag spürbar in der Luft. Pünktlich eröffneten Excentric aus dem Raum Basel den Abend und lieferten einen kraftvollen Startschuss. Ihr moderner Heavy-Rock-Sound mit melodischen Gitarren, satten Riffs und eingängigen Refrains funktionierte live hervorragend. Die Band spielte tight, energiegeladen und mit sichtbarer Spielfreude, animierte das Publikum immer wieder zum Mitgehen und sorgte so für eine super Einstimmung in diesen Konzertabend. Excentric zeigten, warum sie trotz Underground-Status enormes Potenzial besitzen, da werden an diesem Abend einige neue Fans hinzugekommen sein! Ein absolut kraftvoller und super Einstieg in den Konzertabend.

Nach der Umbaupause war es dann Zeit für live/wire und ihrer CVR/UP-Show – und ab dem ersten Ton stand die Konzertfabrik unter Hochspannung. Die fünf Musiker zündeten ein wahres Hit-Feuerwerk quer durch die AC/DC-Geschichte, kompromisslos, druckvoll und mit jener Authentizität, die man von ihnen seit Jahren kennt. Sänger Däny traf wie immer verblüffend nah den rauen Ton und die Energie von Brian Johnson, während Cello in Schuluniform mit seiner Gibson SG im besten Angus-Stil über die Bühne wirbelte. Adi legte den stoisch treibenden Malcolm-Groove unter die Riffs, Ronny hielt das Drum-Gewitter präzise zusammen und Beat sorgte für das solide Fundament am Bass. Die Stimmung im Z7 kochte schnell über, das Publikum war textsicher, lautstark und von Beginn an voll dabei.

Natürlich durften Klassiker wie „Thunderstruck“, „TNT“, „Hells Bells“ und viele weitere Dauerbrenner nicht fehlen, ergänzt durch einige seltenere Nummern für die eingefleischten Fans. Bei „Hells Bells“ ließ die ikonische Glocke die Halle erbeben und verwandelte das Z7 endgültig in einen feiernden Hexenkessel. Über zwei Stunden lang jagte ein Höhepunkt den nächsten, ohne Leerlauf – genau so, wie man es von der traditionellen live/wire-Show kennt. Auch wenn uns der Samstag sicher fehlen wird, zeigte dieser Freitag einmal mehr, warum live/wire seit über 20 Jahren zu den stärksten AC/DC-Tributes Europas zählen. AC/DC in Reinform, mit Leidenschaft, Wucht und jeder Menge Rock – hier war für manchen wieder eine harte Weihnachtsfeier im Z7 angesagt. Und welche Tribute Band schafft das schon 2 Tage Volles Haus im Z7!!!!!!

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