21. November 2025 - Crazy Diamond "The Pink Floyd Tribute" live im Z7

Der Freitagabend im Z7 war einer dieser Momente, auf die man sich das ganze Jahr über freut: vertraute Atmosphäre, gespannte Erwartung und eine Bühne, die schon darauf wartete, Pink-Floyd-Magie lebendig werden zu lassen. Crazy Diamond nahmen uns von der ersten Minute an mit in diese Klangwelt – wuchtig, druckvoll und mit der unverwechselbaren Eigenheit, die ihre Shows so besonders macht. Schon früh im Set sorgten Songs wie „Arnold Layne“ und „Sheep“ für die ersten Gänsehautmomente, während die Lightshow den Saal in surreale Farbwelten tauchte. Die Stimmung war entspannt, warm und voller Begeisterung, als würde das Z7 für ein paar Stunden in eine andere Dimension gleiten.

Im Mittelpunkt standen an diesem Abend erneut die sieben Musikerinnen und Musiker, die mit beeindruckender Spielfreude und musikalischer Präzision agierten. Üse Junger und Bryan Pfister lieferten an den Gitarren eine Performance ab, die zwischen feiner Melancholie und kraftvoller Ausdrucksstärke wechselte. Dani Bucher sorgte mit seinen Keyboards und Woodwinds für diesen unverwechselbaren Pink-Floyd-Zauber, während Kata Bucher mit ihrer Stimme wieder einmal Momente schuf, die unter die Haut gingen – besonders bei Nummern wie „The Great Gig in the Sky“, bei der ich fast schon sagt…. Besser als das Original! Bassist Andreas Neisser und Drummer Francesco Gasparini hielten den Sound mit druckvollen, klaren Linien zusammen, und Thomas Fretz ergänzte das Ganze mit warmen Synthesizerflächen. Es war genau diese Mischung aus Respekt vor dem Original und mutiger Eigeninterpretation, die Crazy Diamond seit Jahren zu einer der stärksten Tribute-Bands im Land macht.

Je weiter der Abend voranschritt, desto mehr wurde das Z7 in eine magische Atmosphäre gehüllt. Klassiker wie „Another Brick in the Wall“, „Hey You“ oder „Comfortably Numb“ sorgten für Jubel, Mitsingen und viele strahlende Gesichter im Publikum. Man merkte jedem Song an, wie viel Herzblut und Leidenschaft Crazy Diamond in dieses Projekt stecken – und warum sie dieses Erbe mit solcher Würde und Frische weitertragen. Nach knapp drei Stunden endete das Konzert in einem Rausch aus Licht, Emotionen und Erinnerungen. Ein Auftakt, der die Messlatte für den zweiten Abend unglaublich hochlegte und wieder einmal bewies: Diese Band trifft einen Nerv – und das mit jeder Note. Ein genialer Start ins Doppelwochenende im Z7.