An diesem Abend machte Henrik Freischlader mit seiner Band im Rahmen der „Precious Time Tour 2026“ Halt in der Konzertfabrik Z7. Mit neuer Besetzung und der Aussicht auf ein kommendes Studioalbum durfte man gespannt sein, wie sich diese frische Konstellation live präsentieren würde. Das Z7 war für einen normalen Konzertabend gut gefüllt, und das Publikum zeigte sich von Beginn an gut aufgelegt und bereit für einen intensiven Bluesrock-Abend.
Pünktlich um 20 Uhr betrat die Band die Bühne und legte ohne große Umschweife los. Zusammen mit Dave Warmerdam an den Keys, Gregor Sonnenberg am Bass und Leon Mucke am Schlagzeug entwickelte sich schnell ein eingespielter, dynamischer Sound. Die Songs lebten von starken Grooves, gefühlvollen Passagen und immer wieder ausufernden Gitarrensoli, bei denen Henrik Freischlader seine ganze Klasse zeigte. Egal ob ruhiger Slow Blues oder druckvolle Bluesrock-Nummern – die Band bewegte sich souverän durch die verschiedenen Facetten. Die Spielfreude war deutlich spürbar und übertrug sich direkt auf das Publikum, das aufmerksam zuhörte und die Band immer wieder mit Applaus antrieb. Auch bei den bisherigen Stationen der Tour wurde genau diese enge Verbindung zwischen Band und Publikum sowie die frische Energie der neuen Besetzung hervorgehoben, was sich an diesem Abend im Z7 nahtlos bestätigte.
So entwickelte sich ein rundum stimmiger Konzertabend, bei dem musikalisches Können und Gefühl gleichermaßen im Vordergrund standen. Die Mischung aus bekannten Stücken und neuen Einflüssen sorgte für Abwechslung, während die Band jederzeit die Kontrolle über Dynamik und Atmosphäre behielt. Am Ende blieb ein begeistertes Publikum und ein Auftritt, der einmal mehr zeigte, wie gut handgemachter Bluesrock live funktionieren kann.