23. Juni 2026 - Black Label Society live in der Konzertfabrik Z7

Der heisse Sommerabend im Z7 stand ganz im Zeichen eines Mannes, der seit Jahrzehnten zu den prägendsten Gitarristen des modernen Metal gehört: Zakk Wylde. Der BLSExpress rollt 2026 mit neuem Album, frischem Songmaterial und jeder Menge MonsterRiffs nach Pratteln. Die Halle war bestens gefüllt nahe an der Meldung "Ausverkauft", die Stimmung hervorragend und die Sommerwärme bis in jede Pore spürbar. Doch bevor Black Label Society die Bühne übernahmen, gehörte der erste Teil des Abends einer Band, die seit ihrer Wiederauferstehung für kompromisslosen, dreckigen und traditionsbewussten Metal steht: Venom Inc.

Venom Inc. machten vom ersten Moment an klar, dass sie keine Aufwärmrunde spielen würden, gut aufwärmen war bei den Temperaturen auch nicht unbedingt nötig. Ihr Set war roh, schnell und voller ungeschliffener Energie – ein wilder Mix aus BlackMetalErbe, punkiger Attitüde und der unverkennbaren Härte, die das legendäre PrimeEvilLineup seit jeher auszeichnet. Die Gitarren klirrten sich durch die Konzertfabrik, die Rhythmussektion trieb jeden Song mit wuchtiger Energie nach vorne, und Tony „Demolition Man“ Dolan dominierte die Bühne mit seiner markanten Präsenz. Es war ein Auftritt ohne Schnörkel, ohne überflüssige Showelemente, dafür mit maximaler Überzeugungskraft und endloser Spielfreude. Venom Inc. brachten eine hervorragende, wilde Note in den Abend und rissen das Publikum mit einer Intensität mit, die perfekt auf das vorbereitete, was noch folgen sollte.

Als schließlich das Intro erklang und Zakk Wylde mit Black Label Society die Bühne betrat, verwandelte sich das Z7 in eine Konzerthalle aus Riffs, Energie und purer Lautstärke. Die Band lieferte eine druckvolle Mischung aus neuen Songs und bewährten Klassikern, getragen von Zakks unverwechselbarem Gitarrensound und seiner charismatischen Bühnenpräsenz. Die Riffs waren schwer, die Soli lang und leidenschaftlich, und die Band wirkte eingespielt wie ein einziges, massives Klanggebilde. Die Stimmung in der Halle war hervorragend – jeder Song wurde gefeiert, jede Melodie mitgefeiert, und die neuen Tracks fügten sich nahtlos in das kraftvolle Set ein. Black Label Society präsentierten sich an diesem Abend als eine gewaltige Einheit, die mit beeindruckender Wucht und emotionaler Tiefe zeigte, warum sie seit Jahrzehnten zu den festen Größen des amerikanischen Hardrock gehören. Ein Abend voller Energie, Leidenschaft und Gitarrenmagie, der die Konzertfabrik Z7 um ein weiteres Highlight bereicherte. Natürlich durfte auch der eine oder andere Ozzy Song nicht fehlen. Bei No More Tears hatte man fast schon das Gefühl Ozzy him self stünde auf der Bühne. Diesen Konzertabend werden die Fans nicht so schnell vergessen!

Venom Inc.

Black Label Society