07. Dezember 2012 - W.A.S.P. live in Pratteln im Z7

30 Years of Thunder, unter diesem Motto stand die Jubiläumstour von W.A.S.P.   So wurde auch unter diesem Motto das Z7 in Pratteln kräftig gerockt. In Pratteln reiste W.A.S.P. mit den zwei Support-Bands von Dark at Dawn und Alpha Tiger an.

Alpha Tiger
Alpha Tiger

Den Auftakt machte, in der leider noch nicht sehr gut gefüllten, Z7 Halle Dark at Dawn. Sie heizten das Publikum mit Ihrem Power Metal schon mal vor und konnte auch die ersten Akzente des Abends setzen. Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause stürmten dann Alpha Tiger die Bühne. Im Stiele eines melodischen Power Metal wie in frühen Zeiten von Queensryche zeigte die noch junge Band eine energiereiche und voller Bewegung steckende Bühnenshow. . Zweistimmige Gitarrenläufe und der hohe Gesang von Stephan „Heiko“ Dietrich erinnern bei aller Eigenständigkeit an Metal-Legenden wie Judas Priest, Iron Maiden oder auch Crimson Glory.

W.A.S.P. hatten für die „30 Years of Thunder“-Tour viel versprochen. Die erste Stunde mit Songs der ersten vier Alben, dann „The Crimson Idol“ als 25-minütiges Medley und schließlich noch ein Mix aus neuen und alten Songs, zusammen mit Video-Projektionen und Pyro-Effekten. Letztere fehlten in Pratteln, ebenso wie Blackies Mikro-Ständer Elvis. Schade. Dennoch legten W.A.S.P. mit „On your Knees“ los wie die Feuerwehr, ließen „The Torture never stops“ und „The real me“ folgen. Blackie war stimmlich in Bestform, suchte den Kontakt zu den Fans und trat immer wieder ein paar Schritte zurück, um Gitarrist Doug Blair bei dessen Soli in den Mittelpunkt zu rücken. Nach den ersten Songs wechselten die „30 Years of Thunder“-Backdrops zu Videoleinwänden und die Show wurde nun von den angekündigten Videos untermalt, die Bilder aus der bewegten Geschichte der Band zeigten. Nach einem Einspieler vom Band wechselten W.A.S.P. zu ihrem „The Crimson Idol“-Medley, einem bemerkenswert stimmungsvollen Abschnitt des Konzerts. Mal hart, mal zart, aber immer von Blackies Stimme und Charisma dominiert, waren die rund 25 Minuten viel zu schnell vorbei. Dann noch ein Song und urplötzlich die letzte Zugabe „Blind in Texas“, unterstützt vom mitsingenden Publikum. Die Zeit verging wie im Fluge aber es war ein gelungener Konzertabend.

So nun einige Bildeindrücke des Abends:

Dark at Dawn

Alpha Tiger

W.A.S.P.