Der Dienstag nach Ostern meinte es richtig gut mit uns. Bei bestem Frühlingswetter ging es gemeinsam mit unserer Tochter Jessica und Enkel Nino den Zoo Basel besuchen. Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten wir ohne Eile durch die gepflegten Wege, ließen uns treiben und tauchten Schritt für Schritt tiefer in die faszinierende Tierwelt ein. Genau das macht den Reiz im „Zolli“ aus – man entdeckt ständig neue Ecken, und oft sind es die kleinen Momente, die hängen bleiben.
Der Zoo gehört zu den ältesten und bekanntesten Zoos Europas und ist vor allem für seine erfolgreiche Zucht vieler Tierarten bekannt. In den letzten Jahren hat sich auch einiges getan: Die Pelikananlage wurde erweitert und bietet den Tieren deutlich mehr Platz, inklusive großer Wasserflächen und besseren Rückzugsmöglichkeiten. Gleichzeitig merkt man, dass sich der Zoo ständig weiterentwickelt – aktuell wird zum Beispiel an neuen Infrastrukturprojekten gearbeitet, und auch bei den Tieren gibt es Veränderungen. So ist die Elefantenanlage im Moment noch leer, weil eine neue Herde erst im Laufe des Frühjahrs erwartet wird. Trotzdem gibt es mehr als genug zu sehen, und gerade die naturnah gestalteten Anlagen sorgen dafür, dass man sich gerne Zeit lässt.
Für mich war natürlich auch das Fotografieren ein großer Teil des Tages. Mit dem Sony 200–600 mm Objektiv unterwegs zu sein, passt im Zoo einfach perfekt. Viele Szenen brauchten Geduld – ein kurzer Blick, eine Bewegung, ein Moment im richtigen Licht. Aber genau das machte den Reiz aus. Und während wir so durch den Zoo gezogen sind, verging die Zeit fast nebenbei. Auch Nino genoss diesen Ausflug und verweilte beim einen oder anderen Gehege recht lange und beobachtete fasziniert die Tiere und ihr Treiben. Besonders angezogen fühlte er sich sichtlich von den Orang-Utans hier war ihm die Faszination anzusehen. Ein entspannter Ausflug, gutes Wetter, viele schöne Eindrücke was will man mehr!