Das NordRock SchwabenFestival Open Air in der Gemeinde Nordschwaben war auch in diesem Jahr ein echtes Highlight der regionalen Rock- und Metal-Szene, mit viel Liebe organisiert, von Roger Leisinger und seinem Team. Die Atmosphäre bei den Fans war von Anfang an großartig, auch wenn man sich noch ein paar mehr Besucher gewünscht hätte, die dieses tolle Festival, vom ersten Ton an, erlebt hätten. Als Ephemera’s Party das NordRock SchwabenFestival eröffneten, war die Energie und Spielfreude der Band sofort spürbar. Mit ihrer Mischung aus rockigen Riffs, bluesigem Einschlag und metallischer Härte packten sie das Publikum vom ersten Moment an. Die charismatische Bühnenpräsenz von Frontmann Thomas Rosenmerkel und die kraftvolle Instrumentierung ließen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Schon früh am Tag feierten die angereisten Fans begeistert mit und machten deutlich, dass Ephemera’s Party den perfekten Startschuss für ein Festival voller Musik und Leidenschaft gesetzt hatten.
Nach diesem gelungenen Auftakt übernahmen Broken Fate aus der Schweiz die Bühne und lieferten eine mitreißende Show ab. Mit ihrem modernen Thrash- und Groove-Metal zogen sie das Publikum sofort in ihren Bann. Druckvolle Riffs, wuchtige Drums und eine energiegeladene Performance sorgten dafür, dass die Köpfe im Takt flogen und die Menge begeistert mitging. Besonders die Mischung aus Härte und eingängigen Passagen machte ihren Auftritt zu einem Erlebnis, das die Stimmung noch einmal deutlich anheizte. Damit war klar: Auch der zweite Act des Tages hinterließ einen bleibenden Eindruck und bereitete den Boden für ein Festival voller Highlights.
Als Drittes war es Zeit für die Australier von Darker Half, die mit ihrem kraftvollen Power Metal und melodischen Thrash-Einflüssen das Publikum begeisterten. Mit schnellen Gitarrenläufen, druckvollem Schlagzeug und markanten Vocals entfalteten sie eine energiegeladene Show, die sofort mitriss. Auch die Performance auf der Bühne strotzte von Energie. Ihre Songs verbanden Eingängigkeit mit technischer Finesse und schufen eine intensive Atmosphäre, die die Fans zum Bangen und Mitsingen brachte. Damit zeigten Darker Half eindrucksvoll, dass die internationale Auswahl von Roger Leisinger auch in diesem Jahr wieder ein Garant für musikalische Vielfalt und echte Festivalmomente war.
Mit Lacrimas Profundere zog anschließend eine ganz andere Stimmung über das Festivalgelände ein. Die Dark Rocker aus Waging am See (Bayern) verstanden es meisterhaft, mit düsteren Melodien, tiefen Emotionen und einer intensiven Bühnenpräsenz das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Getragen von kraftvollen Riffs, melancholischen Harmonien und charismatischem Gesang entstand eine Atmosphäre voller Gänsehautmomente. Viele Fans sangen die Refrains lauthals mit und ließen sich von der Mischung aus Schwere und Leidenschaft treiben. Damit erreichte das Festival eine neue, fast schon magische Intensität, bevor es zum großen Finale überging.
Nun war es an der Zeit für den Headliner des Abends: Orden Ogan. Mit ihrer Mischung aus kraftvollem Power Metal, hymnischen Refrains und epischen Melodien brachten sie das Festival endgültig zum Kochen. Schon beim ersten Song wurde laut mitgesungen und die Fäuste reckten sich geschlossen in die Luft. Die charismatische Bühnenpräsenz von Seeb Levermann und die perfekt abgestimmte Instrumentierung machten den Auftritt zu einem bombastischen Finale, das sowohl musikalisch als auch atmosphärisch keine Wünsche offenließ. Das Publikum feierte ausgelassen, sang die großen Hits voller Inbrunst mit und ließ sich von den mächtigen Hymnen der Band tragen. Mit diesem furiosen Abschluss setzten Orden Ogan den letzten Glanzpunkt und krönten ein Festival, das von Anfang bis Ende voller Energie, Leidenschaft und unvergesslicher Momente war.
Insgesamt war das NordRock SchwabenFestival mit diesem Lineup ein voller Erfolg. Roger Leisinger und sein Team haben erneut bewiesen, dass sie ein hervorragendes Gespür für die perfekte Mischung aus Bands und Organisation haben. Die Bands gaben ihr Bestes, und das Publikum dankte es ihnen mit begeisterter Unterstützung. Ein Festivaltag, den keiner der Anwesenden so schnell vergessen wird!
Dabei wird aber euch eines deutlich: Immer noch zu viele verpassen, wenn in Rheinfelden einmal etwas geboten wird. Aber sicher ist, dass es 2026 wieder eine Chance gibt, dieses tolle Festival zu erleben, dann sogar 2 Tage – die Devise bleibt bestehen: Wacken hatte auch mal klein angefangen! ;-)