18. Oktober 2025 - Wind Rose "Tourslayer Europe 2025" live im Z7

Schon von außen war klar: Das Z7 in Pratteln stand an diesem Abend ganz im Zeichen des Power Metals. Ausverkauft, die Stimmung bereits vor Konzertbeginn positiv aufgeladen – die Rückkehr der Zwergenmetaller Wind Rose versprach Großes. Mit ihrer „Trollslayer Tour 2025“ machten sie Halt in der Schweiz und brachten nicht nur ihre eigenen Hymnen mit, sondern auch zwei großartige Weggefährten: Angus McSix und Orden Ogan. Was folgte, war ein Abend, der in jeder Hinsicht begeisterte – ein Fest für Metal-Fans, bei dem Fantasy, Spielfreude und musikalische Wucht perfekt verschmolzen.

Den Auftakt machten Angus McSix. In bester Fantasy-Manier stürmten sie die Bühne – Rüstungen, Helme, glitzernde Schwerter inklusive. Songs wie “Master of the Universe” oder “Sixcalibur” heizten die Menge sofort an. Winkler war gewohnt charismatisch, suchte den Kontakt zum Publikum und brachte das Z7 schon nach wenigen Minuten zum Mitsingen. Ein energiegeladener, mitreißender Start.

Orden Ogan übernahmen anschließend mit der gewohnten Mischung aus kraftvollem Power Metal, hymnischen Refrains und epischer Atmosphäre. Frontmann Seeb Levermann überzeugte mit starker Stimme und charismatischem Auftreten. Songs wie “Gunmen”, “In the Dawn of the AI” und “The Things We Believe In” ließen das Publikum lautstark mitsingen und tauchten die Halle in eine dichte, mitreißende Stimmung. Es war ein Auftritt voller Energie und Pathos – genau das, was man von Orden Ogan erwartet und liebt. Hier schaffte es das Publikum auch problemlos, unter der Anfeuerung von Ordan Ogan das Lautstärkenmessgerät auf einiges über 100 zu bringen. Jetzt war das Publikum hervorragend aufgeheizt für den Headliner des Abends.

Als schließlich Wind Rose die Bühne betraten, war das Z7 endgültig im Bann der Zwerge. Mit “Army of Stone” eröffneten sie ein episches Set. Auf der Liste durften Songs wie “Trollslayer”, “The Erebor” und “Gates of Ekrund” nicht fehlen. Frontmann Francesco Cavalieri führte seine „Dwarven Army“ mit Charme und Witz durch ein Feuerwerk aus Chören, mächtigen Gitarrenriffs und donnernden Rhythmen. Die Fans feierten mit aufblasbaren Spitzhacken, sangen jede Zeile mit und tauchten ein in die Welt unter den Bergen. Höhepunkt war wie immer “Diggy Diggy Hole”, das die Halle in ein einziges, fröhliches Zwergenfest verwandelte, bevor “Rock and Stone” den Abend fulminant beschloss.

 Ein ausverkauftes Z7, drei starke Bands und ein Publikum, das bis zum Schluss ausgelassen feierte – Es  war ein Triumphzug für den Power Metal. Wind Rose bewiesen erneut, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch atmosphärisch eine Klasse für sich sind.

Angus McSix

Orden Ogan

Wind Rose